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Hüttenleben | Turnverein Wabern

Hüttenleben

01_Pano_Huette

Schon beim Bahnübergang in Burglauenen lässt sich erahnen, gutes Wetter vorausgesetzt, dass man in eine grandiose Bergwelt eintaucht. Am Ende des engen Tals erhebt sich das Wetterhorn majestätisch in den Himmel. Kurz vor Grindelwald richtet sich dann das Auge eher auf den mächtigen Mättenberg und beim Dorfeingang gesellt sich der Eiger zum prächtigen Panorama.

02_Haus Wabern

Vom Klusi her kommend, passieren wir das Restaurant Panorama auf dem Terrassenweg. Dann sehen wir sie vor uns – unsere Hütte oder «Haus Wabern» wie sie hier in Grindelwald auch genannt wird. Angrenzend an eine unverbaute Wiese steht das ca. 150 bis 200 Jahre alte Haus der Skiriege Wabern «auf der Schonegg» an perfekter Lage. Das altehrwürdige Haus steht dort infolge des instabilen Hangs mit ca. 50 cm Schieflage, als wolle es sich vor dem grandiosen Bergpanorama verneigen. Die Hütte wird seit 1958 von der Skiriege, welche dem Turnverein Wabern angegliedert ist, gemietet.

Das Hüttenbuch besagt, dass damals eine Schar Skiriegeler die Hütte bewohnbar gemacht haben. Seither liegt der Unterhalt dieses Objekts in der Verantwortung der Skiriege. Vor allem an der jährlichen Hüttenholzete und -putzete wird gereinigt, geflickt, erneuert und werden die Holzreserven aufgestockt.

Weil mit dem Auto nicht zur Hütte gefahren werden darf, muss das Gepäck zur Hütte getragen oder mit dem herrlich scheppernden Leiterwagen hinunter gefahren werden. Nach fast immer dem gleichen Ablauf wird die Hütte nun wohnlich gemacht. Sicherungen einschrauben, Fensterladen entfernen, Plumpsklo aufschliessen, Wasser beim Brunnen holen, Kühlschrank einschalten, Warmwasser kochen und wenn nötig den oder die Holzofen einheizen.

06_Kueche07_Wasserkuebel08_Katzenwaesche

09_Schlafraum

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Viele heute selbstverständliche Tätigkeiten müssen, oder besser dürfen, hier oben anders gehandhabt werden. Da kein fliessendes Wasser installiert ist, muss es vom ca. 50 Meter entfernten Holzbrunnen mit Kesseln hergetragen werden. Kaltes Wasser wird dann in einen aufgehängten Wasserkessel mit eingebautem Hahn geleert, gekochtes Wasser wird in Thermoskannen abgefüllt und fertig ist die Wasseraufbereitung. Es ist am Anfang ziemlich gewöhnungsbedürftig, ein Glas warmes Wasser zuzubereiten. Mit zwei oder drei Hebelbewegungen an der Thermoskanne für das heisse Wasser und anschliessendem Auffüllen mit kaltem Wasser aus den Wasserkesseln ist dies aber schnell erledigt. Eine zusätzliche Herausforderung ist die tägliche Körperpflege. Es gibt Mitglieder, die das Duschen mit einem Besuch des Hallenbades verbinden. Die Hartgesottenen ziehen aber den Brunnen im Freien vor, andere wiederum die Katzenwäsche beim warmen Ofen. Es gilt dabei peinlichst darauf zu achten, welches Becken für dieses Vorhaben verwendet wird. Da sie aber jeweils entsprechend angeschrieben sind, besteht keine Verwechslungsgefahr.

Damit alle Gäste immer wieder die gleiche Ordnung in der Hütte vorfinden, sind die Hausregeln in Form von Aushängen, Bildern und kunstvoll in Holzbretter gebrannten Anweisungen aufgehängt. Die Toiletten beschreibe ich hier nun nicht näher. Nur eines sei dazu gesagt: Der Ausblick von einem der beiden Häuschen auf den Eiger ist unbezahlbar!

Unsere Hütte bietet mit zwei Wohnungen, die auch verbunden werden können, einen idealen Ort zum Entspannen und Geniessen. In Grindelwald und Umgebung erwarten uns aber auch viele Wander- und Skimöglichkeiten. Wir haben uns schon oft gefragt, was uns immer wieder dazu bewegt, unsere Freizeit in der Hütte zu verbringen. Ist es der wunderschöne Blick auf die Fiescherhörner, die heute nicht mehr selbstverständliche Ruhe, das Geniessen eines Sonnenuntergangs auf dem Bänklein vor dem Haus oder einfach das Leben ohne grossen Komfort? Fragt man unsere Mitglieder, wird wohl jeder eine andere Antwort bereit haben.

Der Hüttenscheich: Erich Schmid

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